«Für eine Badi, in der sich alle willkommen fühlen»

    Für die Gartenbadsaison 2026 stärkt und ergänzt das Erziehungsdepartement Basel-Stadt die Massnahmen für einen sicheren und reibungslosen Badebetrieb. Dazu gehören unter anderem mehr Präsenz von Bad- und Sicherheitspersonal, ein abgestuftes Vorgehen bei Regelverstössen sowie neu die Möglichkeit, Hausverbote direkt vor Ort auszusprechen. Eine sichtbare Kommunikation der Baderegeln sorgt für Klarheit vor Ort. Ziel ist ein respektvolles Miteinander – ohne die grosse Mehrheit der Gäste einzuschränken.

    (Bild: zVg) Eine Kommunikationskampagne sensibilisiert für ein respektvolles Miteinander vor Ort.

    Mit dem bevorstehenden Saisonstart öffnen die Basler Gartenbäder Bachgraben, Eglisee und St. Jakob in den kommenden Wochen für die Bevölkerung. Als Freizeit- und Erholungsorte tragen sie wesentlich zur Lebensqualität in Basel bei. Für die Saison 2026 setzt das Erziehungsdepartement Basel-Stadt auf Massnahmen für ein respektvolles Miteinander in den Gartenbädern.

    Massnahmen für die Gartenbadsaison 2026
    Die grosse Mehrheit der Badegäste hält sich an die Regeln. Diese Badegäste sollen die Gartenbäder weiterhin ohne Einschränkungen nutzen können. Die Massnahmen setzen deshalb gezielt bei denjenigen an, die Regeln missachten.

    • Mehr Personal und Präsenz: Zusätzliches Sicherheits- und Badpersonal unterstützt die Gartenbad-Mitarbeitenden an Tagen mit vielen Badegästen. So kann sich das Badpersonal auf seine zentrale Aufgabe konzentrieren: die Sicherheit der Badegäste im Wasser und am Beckenrand.
    • Konsequentes und abgestuftes Vorgehen bei Regelverstössen: Wer gegen die Gartenbad-Regeln verstösst, wird verwarnt. Je nach Situation kann ein Verweis aus dem Gartenbad von bis zu 72 Stunden ausgesprochen werden. Bei schweren oder wiederholten Verstössen kann ein Hausverbot bis zu einem Jahr ausgesprochen werden.
      Neu können Hausverbote direkt vor Ort ausgesprochen werden. Dies ermöglicht ein rasches und verbindliches Handeln.
    • Schulung des Badpersonals: Das Badpersonal wird in Deeskalation geschult. Die Schulungen werden weitergeführt und neu auch auf temporär angestellte Mitarbeitende ausgeweitet. Sie erfolgen in Zusammenarbeit mit der Präventionspolizei.
    • Klare und sichtbare Kommunikation der Baderegeln: Eine Kommunikationskampagne macht die Baderegeln, die bestehenden Kleidervorschriften sowie die Aufforderung für ein respektvolles Miteinander vor Ort sichtbar und verständlich: «Für eine Badi, in der sich alle willkommen fühlen – mit klaren Regeln für fairen Badespass.» Dazu gehören Plakate, Beachflags und Flyer.
    (Bild: Kanton Basel-Stadt)

    Klare Haltung: Offenheit und Verbindlichkeit
    Die Basler Gartenbäder sind offene Orte für alle. Entsprechend unterschiedlich sind die Bedürfnisse der Gäste. Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt setzt mit den Massnahmen auf eine klare Linie: Offenheit und konsequentes Handeln. Diese Ausrichtung basiert auf den Erfahrungen aus der vergangenen Saison: An einzelnen Spitzentagen mit sehr vielen Gästen kam es zu vermehrten Regelverstössen. Die daraufhin verstärkten Massnahmen mit zusätzlichem Sicherheitspersonal und der Aussprache von Hausverboten zeigten Wirkung und trugen zu einer spürbaren Stabilisierung bei.

    Für die kommende Saison bedeutet das: Die Gartenbäder bleiben zugänglich für alle Badegäste. Es gelten einheitliche Regeln für alle. Diese bleiben unverändert – auch bei der Badebekleidung. Auf Regelverstösse wird konsequent reagiert. So schaffen wir ein respektvolles Miteinander in den Basler Gartenbädern.

    Saisonstart und Öffnungs­zeiten
    Die Basler Gartenbäder öffnen gestaffelt:

    • Sportbad St. Jakob: 25. April 2026
    • Gartenbad St. Jakob (gesamt) und Gartenbad Bachgraben: 9. Mai 2026
    • Gartenbad Eglisee: 16. Mai 2026

    pd

    www.bs.ch/gartenbäder

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