Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider hat in Bern das Jubiläumsjahr des Schweizer Museumspasses eröffnet und dabei dessen Erfolgsgeschichte Revue passieren lassen. Heute gehören über 500 Museen der Passfamilie an, die 1996 vom Bundesamt für Kultur, dem Verband Schweizer Museen sowie Schweiz Tourismus gegründet worden ist. Das Jubiläum wird ausgiebig gefeiert.

«Was für Pendlerinnen und Pendler das GA ist, ist für Kulturaffine der Schweizer Museumspass», so Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider zur Lancierung der Feierlichkeiten: «Seit 30 Jahren öffnet der Museumspass Türen und lädt so immer mehr Menschen ein, die kulturelle Vielfalt der Schweiz zu erfahren». Die Bedeutung des Museumspasses für die Vermittlung von Wissen und Werten und Lebensrealitäten, könne nicht genügend gewürdigt werden, so die Kulturministerin, deren Bundesamt für Kultur BAK im Jahr 1996 den Museumspass zur Erhöhung der Besucherfrequenz mitbegründete. Mit Erfolg! Tatsächlich erfreut sich der Schweizer Museumspass 30 Jahre später historischer Beliebtheit. Wie bisher unveröffentlichte Zahlen zeigen, wurden im Jahr 2025 mit dem Museumspass erstmals mehr als 1,5 Mio. Eintritte generiert. Dies entspricht einem Plus von mehr als 6 Prozent.
Social-Media-Kampagne #IloveSwissMuseums
Mit Säulen von über 2 Metern Höhe weisen 150 Schweizer Museen in den kommenden Monaten auf die Jubiläumsaktivitäten hin und starten gleichzeitig die Social-Media-Kampagne #IloveSwissMuseums. Museumsbesuchende machen jeweils ein Foto, Video oder Selfie ihres Lieblingsobjektes einer Ausstellung und posten es mit dem #IloveSwissMuseums auf Instagram oder TikTok (etc.). Die besten Posts werden in einem Wettbewerb prämiert.
Schweizer Museumspreis als Highlight des Jahres 2026
Anlässlich des Jubiläumjahrs wird vom Schweizer Museumspass als weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten der neue Schweizer Museumspreis ins Leben gerufen, um die Vielfalt und das Engagement der Schweizer Museumslandschaft zu würdigen. Im Zentrum dieses neuen Preises steht das Publikum: Es bestimmt, welches Museum im Jahr 2026 für seine herausragende Leistung ausgezeichnet wird. Im November findet die Preisverleihung statt.
pd


